Am 10. August spielte Beate Welsch letzmalig ihr unvergleichliches Kasperltheater im Rahmen des Ferienprogrammes vor dem Pfarrheim. Viele Kinder und auch deren Eltern ließen sich von der Geschichte in ihren Bann ziehen. Nach fast 30 Jahren in der Gemeinde zieht die Familie Welsch zurück nach Niedersachsen. Für ihre Kunst des Puppentheater-Spiels, das ihre Passion und Berufung ist, erhielt Beate Welsch 2004 den Kulturpreis des Landkreis Erding. Sie hat Generationen von Kinder mit ihren hintergründigen und kreativen Geschichten unterhalten. Aber auch nie gescheut hier schwierige Themen aufzugreifen. Mit ihrer Kunst hat sie in der Gemeinde und weit darüber hinaus Spuren hinterlassen. Seit 2006 ist ein Abenteuer mit dem Kasperl ein fester Bestandteil des alljährlichen Ferienprogrammes der Gemeinde Bockhorn. Zum Dank für dieses Engagement trug sich Beate Welsch im Beisein ihres Mannes Michael und ihrer Tochter Johanna ins Goldene Buch der Gemeinde ein.

Bürgermeister Lorenz Angermaier überreichte als Erinnerung an die Gemeinde Bockhorn ein Glaswappen und zwei Tassen für eine gemütliche Kaffeepause.

„Über das Projekt Puppentheater Online können wir in Verbindung bleiben“ so der Bürgermeister bei seiner Laudatio.

Abschiedsvorstellung Beate Welsch
Beate Welsch (links) beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Bockhorn mit ihren Mann Michael (mitte) und Bürgermeister Lorenz Angermaier (rechts)